Führung & Persönlichkeitsentwicklung
28. Psychologie der Entscheidungsfindung für Managementteams
Teil I: 02./03.07.2026 (2 Tage) Teil II: 16.07.2026 (1 Tag) |
Max. 5 Teilnehmerbetriebe mit jeweils 2-3 Führungskräften |
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Teil I: Posthotel Hofherr Königsdorf |
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Teil II: München |
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Beitrag für das Seminar pro Teilnehmer*in für die Verpflegung: 44,94 Euro |
Bewerbungsschluss |
Programm
- Diagnostik: Was für ein Entscheidungsund Persönlichkeitstyp sind Sie – und Ihre Teammitglieder?
- Ableitung teambezogener Konsequenzen für Entscheidungsprozesse (z. B. Umgang mit Risikoneigung)
- Prinzipien und systematische Methoden der Entscheidungsfindung
- Datenbasierte Entscheidungen versus intuitive „Bauchentscheidungen“
- Einsatz von Künstlicher Intelligenz: Chancen und Risiken im Entscheidungsumfeld
- Psychologische Fallstricke und Verzerrungen in Managemententscheidungen
- Typische Entscheidungssituationen im Unternehmensalltag
- Anforderungen an Dokumentation, Kommunikation und Umsetzung von Entscheidungen (Governance)
- Konstruktiver Umgang mit Fehlern und Lernen aus vergangenen Entscheidungen
Leitung
Prof. Dr. Klaus Gutknecht
mehr Infos
Dr. Astrid Junghans
mehr InfosZukunft gestalten im Spannungsfeld von Daten, Emotionen und KI
Gute Entscheidungen zu treffen, macht erfolgreiches Management aus. Daten und KI können die Entscheidungsfindung stark verbessern. Aber wenn wir im Unternehmen gut entscheiden wollen, brauchen wir gleichzeitig Intuition und Systematik. Wie bringt man das zusammen? In Managementteams gibt es meistens unterschiedliche Fähigkeiten: Einige Führungskräfte sind erfolgreiche „Bauchentscheider“, andere nutzen viele Daten und IT-Systeme, damit sie gut entscheiden können. Am besten sind Managementteams dann, wenn die individuellen Sichten und Fähigkeiten optimal für die Entscheidungsfindung genutzt werden. Aber das ist nicht leicht. Die Forschung zur Psychologie von Entscheidungen vermittelt uns, dass es viele Herausforderungen gibt, denn Entscheidungen werden durch einige Faktoren beeinflusst: Auf individueller Ebene zählen hierzu Persönlichkeitsstrukturen, kognitive Verzerrungen, Risikofreudigkeit, Erfahrungen und Kompetenzen. Auf Gruppenebene sind es z. B. Methoden der Entscheidungsfindung, Fehlerkultur, psychologische Sicherheit, soziale Normen etc.
Die Teilnahme erfolgt ausschließlich im Team: Pro Unternehmen können 2 bis 3 Führungskräfte teilnehmen, die regelmäßig gemeinsam Entscheidungen verantworten. Das Seminar legt einen besonderen Fokus auf die Psychologie der Entscheidungsdynamik in Gruppen sowie den professionellen Umgang mit Daten und KI im Entscheidungsprozess.
Der erste Seminarteil findet zweitägig in Präsenz im Seminarhotel statt mit Impulsen, Fallbeispielen und Teamübungen. Das eintägige Follow-up dient zur Reflexion eines unternehmensinternen Umsetzungsprojekts. Die Teilnehmenden bringen idealerweise eine Entscheidungssituation aus ihrem Unternehmenskontext und dem jeweiligen Managementteam mit, die im Seminar – unter Wahrung der Vertraulichkeit – als Ausgangspunkt für die Arbeit genutzt werden kann. Ziel ist es, konkrete Ansätze für die Verbesserung von Entscheidungsprozessen im eigenen Team zu entwickeln und auf die Praxis zu übertragen. Dabei steht das Zusammenspiel von psychologischem Wissen, betriebswirtschaftlichem Denken und technologischer Unterstützung (z. B. durch KI) im Mittelpunkt.
